Herzlich willkommen bei der Freien Schule Tecklenburger Land!

Freie Schule bleibt geöffnet

Nach dem Anhörungstermin am Mittwoch bei der Bezirksregierung zeigt sich die Freie Schule Tecklenburger Land erleichtert „Unsere Schulgenehmigung gilt ohne Auflage weiter, das ist nicht zuletzt dem unglaublichen Engagement von Eltern, MitarbeiterInnen und besonders den Kindern zu verdanken“, so der Fördervereinsvorsitzende Hermann Stubbe.

Die Bezirksregierung hat das Anhörungsverfahren bis Ende Januar 2019 verlängert und der Freien Schule bis dahin Gelegenheit gegeben, in einigen strittigen Punkten nachzubessern. „Bis Januar werden wir viele Punkte sicherlich ausräumen können. Andere Punkte halten wir für gegenstandslos und einige wenige sind echte Meinungsverschiedenheiten, bei denen wir noch eine Verständigung finden müssen“, so die Geschäftsführerin des Schulträgers, Susanne Frömel. Somit ist die Schulschließung vorerst vom Tisch. Man sei sehr optimistisch, dass es auch nach Januar weiter gehe, so die Geschäftsführerin.

Zunächst einmal konnten die Schulmitglieder, die sich am Mittwoch abend auf einer Infoveranstaltung trafen, aufatmen. „Als die Bezirksregierung im April mit der Schließung drohte, ist die ganze Schulgemeinschaft aktiv geworden. Nun wollen wir dieses Engagement erhalten und unsere Schule weiter ausbauen. Wir wollen wachsen und noch stärker als bisher öffentlich sichtbar werden“, so der stellvertretende Vereinsvorsitzende Jan Merlin Marski.

Die Freie Schule Tecklenburger Land in Ibbenbüren ist eine freie Alternativschule der Jahrgänge 1-10 in Trägerschaft der Eltern. Sie verbindet verschiedene reformpädagogische Ansätze mit fächer- und jahrgangsübergreifendem Unterricht.
Die Bezirksregierung Münster muss als Schulaufsicht kontrollieren, ob die Freie Schule staatlichen Schulen gleichwertig ist und die Lehrplaninhalte vermittelt werden. Die SchülerInnen der Freien Schule nehmen am Ende des Jahrgangs 10 an den zentralen Abschlussprüfungen in NRW teil. „Die Ergebnisse der bisherigen vier Abschlussjahrgänge sind mit denen an Regelschulen absolut vergleichbar“, so Stubbe. Die Schule hat als genehmigte Ersatzschule aber große Freiheiten auf dem Weg dahin.

Zwischen der Bezirksregierung und der Schule gibt es in einigen Punkten Meinungsverschiedenheiten, u.a. über die Form und die Dokumentation des Unterrichts. Die Schule zeigt sich in vielen Punkten kompromissbereit und offen für Verbesserungsvorschläge. „Auch bei uns ist nicht alles optimal, so dass wir manche Ratschläge der Bezirksregierung dankend aufnehmen und in den Alltag integrieren wollen“, so die beiden Vereinsvorsitzenden in einer Pressemitteilung.

Was ist das Besondere an unserer Freien Schule?

Die Freie Schule Tecklenburger Land (FSTL) ist eine reformpädagogische Grund- und Realschule in Ibbenbüren. Sie gehört zu den staatlich anerkannten Ersatzschulen und wurde 2006 von engagierten Eltern und Pädagogen gegründet. Unser eigenes, reformpädagogisches Konzept ist angelehnt an die Ideen von Maria Montessori, Rebecca Wild und Celestin Freinet.

Der Schulalltag ist geprägt durch das freiwillige Lernen in jahrgangsübergreifenden Gruppen.

Unsere Grundannahmen zum Lernen

  • Kinder sind von Natur aus neugierig und wollen lernen. Sie wollen in der Welt zurechtkommen.
  • Lernen findet immer und überall statt, es ist ein aktiver Prozess.
  • Freude ist die Grundlage effektiven und nachhaltigen Lernens.

Die Lernfreiheit an der FSTL

  • SchülerInnen werden dabei unterstützt, ihre eigenen Ziele zu erreichen – nicht die Ziele der Eltern.
  • Unsere SchülerInnen entscheiden was, wann und wie sie lernen.
  • Individuelle Lernprozesse werden respektiert.
  • Die Inhalte der amtlichen Lehrpläne NRW werden den SchülerInnen wiederholt angeboten. Die LernbelgleiterInnen dokumentieren den Erwerb der Kompetenzen und beraten die SchülerInnen über den weiteren Weg.
  • Angebote und Kurse haben keinen höheren Stellenwert als andere Formen des Lernens.
  • SchülerInnen dürfen sich in ihrem Tempo entwickeln, sie werden nicht miteinander verglichen.
  • Wir unterstützen unsere SchülerInnen auf ihrem Weg zum Schulabschluss einschließlich der zentralen Abschlussprüfungen, damit diese nach der Schule erfolgreich ihren Weg weiter gehen können. SchülerInnen, die trotz intensiver Beratung nicht den Schulabschluss anstreben, werden akzeptiert und ebenfalls auf ihrem gewählten Weg unterstützt.

Lernformen

  • Freiarbeit: SchülerInnen können sich mit den Themen/Inhalten/Tätigkeiten beschäftigen, die ihnen wichtig sind.
  • Vernetzte Unterrichte: Themen werden fächerübergreifend beleuchtet.
  • Spiele
  • frei wählbare Wochenangebote in den Haupt- und Nebenfächern
  • Ausflüge
  • regelmäßige Projektwochen

Eckdaten

  • stadtnah, mit guter Verkehrsanbindung an Bahnhof und Autobahn
  • Aasee, Kletterwald und Schwimmbad fußläufig
  • eigenes Wald- und Wiesengrundstück
  • familiäre Atmosphäre
  • eigene Kreativ- und Bewegungshalle, großer Naturwissenschaftsbereich jahrgangsübergreifende Mentorengruppen statt Klassen
  • Wir arbeiten inklusiv, das heißt, dass alle Schülerinnen und Schüler, ob hochbegabt oder lernschwach, ob mit oder ohne Behinderung bei uns willkommen sind
  • großer Naturwissenschaftsbereich
  • jahrgangsübergreifende Mentorengruppen statt Klassen
  • inklusiv
  • abwechslungsreiches und selbstgekochtes Mittagessen
  • demokratische Strukturen

Lernen. Leben. Wertschätzen.

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